Zwischen Juni 2024 und Mai 2025 exportierte das Land 64.900 t Zwiebeln im Wert von 238 Mio US-Dollar – ein 4,8-facher Anstieg gegenüber der vorangegangenen Saison und 3 % über dem bisherigen Rekordjahr 2022/23.
In der Vergangenheit, so teilt reefertrends mit, lagen die marokkanischen Zwiebelexporte bis 2013 bei weniger als 10.000 t. Anschließend stiegen sie stetig an – auf mehr als 20.000 t in der Saison 2013/14, 40.000 t bis 2018/19 und erstmals über 60.000 t in 2022/23.
Ein von Morocco Foodex im Februar 2023 verhängtes Exportverbot wegen steigender Inlandspreise drückte die Ausfuhren jedoch auf nur 13.500 t in 2023/24. Nach Aufhebung des Verbots im Sommer 2024 erholten sich die Exporte nicht nur, sondern erreichten ein neues Allzeithoch. Allein im September 2024 wurden 14.200 t verschifft – mehr als im gesamten Vorjahr. Starke Mengen zwischen Oktober und Januar trieben den Anstieg zusätzlich an.
Westafrika bleibt der wichtigste Absatzmarkt für marokkanische Zwiebeln. Mauritanien verdoppelte seine Einfuhren, auch die Elfenbeinküste stockte die Käufe auf, während Mali und Senegal deutliche Rückgänge verzeichneten. Außerhalb Afrikas gelang Marokko der Einstieg in den Nahen Osten: Die Vereinigten Arabischen Emirate importierten 5.500 t, was 8,5 % der Gesamtexporte entspricht.