„Man muss sich klarmachen, dass es in diesem Bereich wirklich einen Riesenbedarf gibt. In Deutschland existieren auf dem Gebiet Data Science aktuell 15.000 offene Stellen. Datenwissenschaften sind bedeutender und aktueller denn je“, sagt Professor Kurzhals für quantitative Methoden.
„Letztendlich sorgen wir dafür, dass regionale Unternehmen mitspielen können im Konzert der Weltkonzerne, was den Bereich Digitalisierung anbelangt“, erklärt Brosche. Die Teammitglieder analysieren und bereiten gesammelte Kundendaten auf – und daraus leiten sie Optimierungsprozesse ab, die zum Beispiel das Marketing, Wartungsarbeiten oder das Personal betreffen. Außerdem bieten sie diesen Service als Plattformlösung an, sodass Unternehmen die Analyse selbst in ihren Arbeitsalltag integrieren und ihr Feedback zurückfließen lassen können.
„Bis Ende des Jahres wollen wir das größte Datenanalyse-Unternehmen in Deutschland sein“, sagt Kurzhals. „Wenn man von ,Big Data‘ spricht, geht es bei einigen Kunden darum, 800 Mrd Datenzeilen zu verarbeiten. Wir sind technisch in der Lage, auch weit mehr Daten zu analysieren.“
Im Westphalia DataLab arbeiten aktuell Betriebswirte, Informatiker, Physiker, Mathematiker, Juristen und Statistiker.