Foto: AGAP

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Von Januar bis Juli 2022 beliefen sich die peruanischen Spargelausfuhren (frisch, gefroren und verarbeitet) auf insgesamt 78.957 t im Wert von 239 Mio US-Dollar, was einem Rückgang von 7 % im Volumen und 9 % im Wert gegenüber dem gleichen Zeitraum 2021 entspricht. Auch wenn das Ergebnis noch nicht endgültig ist - 53 % der jährlichen Ausfuhren konzentrieren sich auf die letzten fünf Monate – gibt es Zweifel, ob der 2021 erzielte Aufschwung (+6 % beim Volumen und +5 % beim Wert) nur vorübergehend war. Denn seit 2018 ist ein Abwärtstrend zu beobachten, so agraria.pe.

Logistische und produktionstechnische Probleme in Verbindung mit dem starken Druck, der durch den mexikanischen Wettbewerb auf wichtigen Märkten entsteht, werden das Endergebnis der Lieferungen in diesem Jahr wohl negativ beeinflussen. Eine positive Verbesserung könnte es Anfang 2023 auf dem US-amerikanischen Markt geben, wenn die Verpflichtung zur Begasung der Spargelexporte auf diesen Markt aufgehoben wird.

Die wichtigsten Bestimmungsländer für peruanischen Spargel waren die USA, Spanien und die Niederlande, auf die zusammen 79 % der Gesamtausfuhren entfielen. Die USA nahmen in den ersten sieben Monaten des Jahres insgesamt 44.702 t (frisch: 38.921 t) im Wert von 117 Mio US-Dollar (100 Mio US-Dollar) ab. Das ist ein Rückgang von 14 % (14 %) in der Menge und 16 % (15 %) im Wert gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021.
Spanien erhielt 12.041 t (frisch: 4.408 t, +12 %), das sind 11 % mehr. Im Wert waren es 36 Mio US-Dollar (13 Mio US-Dollar, -2 %), ein Plus von 5 %. Mit diesem Ergebnis bleibt Spanien das zweitwichtigste Zielland.
Die Lieferungen in die Niederlande kommen bisher auf insgesamt 5.428 t (frisch: 4.558 t, -1 %) im Wert von 22 Mio US-Dollar (19 Mio US-Dollar, -1 %), was einem Anstieg von 13 % in der Menge und 11 % im Wert gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Niederlande wurden damit zum Bestimmungsland mit dem höchsten Wachstum in diesem Zeitraum und zum drittwichtigsten Bestimmungsort.