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Der Gartenbau mit seiner großen Vielfalt bietet ein vielfältiges Nahrungs- und Habitatangebot für Bienen und andere Insekten. Darauf macht der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) anlässlich des heutigen Weltbienentages aufmerksam und verweist auf die zahlreichen Aktivitäten der Branche.

„Mit seinem artenreichen Sortiment an Zierpflanzen, Stauden und Gehölzen liefert der heimische Gartenbau die passenden Produkte für Privatgärten und öffentliche Flächen“, betont ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Dieses Potential von Pflanzen und Grünräumen gelte es mit einer artenreichen, standortangepassten Bepflanzung und entsprechender Pflege zu heben. Neben Parks und öffentlichen Anlagen zählen dazu auch Friedhöfe sowie begrünte Gebäude, die wichtige Funktionen für Stadtklima und Artenvielfalt haben.

Gleichzeitig profitieren die gärtnerischen Betriebe selbst im hohen Maße von der Leistung der Bestäuber: Insekten werden im Gartenbau gezielt gefördert und in den Anlagen eingesetzt.

Obstanlagen bieten das ganze Jahr über eine Vielfalt an Lebensräumen für Insekten. Das wurde mehrfach durch wissenschaftliche Untersuchungen, unter anderem der Universität Hohenheim und der Universität Bonn, bestätigt. Im Freilandgemüseanbau liefern unter anderem die Blüten des Spargels ab Juni eine wichtige Nahrungsquelle und Lebensraum für Insekten, insbesondere in einer Zeit, wo das Nahrungsangebot knapper wird.

Mit vielfältigem Informationsmaterial unterstützt der ZVG den gärtnerischen Fachhandel: zum einen mit der ZVG-Broschüre „Mit uns blüht’s auf!“, die vor allem junge Verbraucher anspricht und mit einigen Vorurteilen zur Insektenförderung aufräumt. Der ZVG beteiligt sich zudem intensiv an der Initiative „Bienen füttern!“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums.