181,6 Mio Euro sollen es werden: 60,5 Mio Euro aus europäischen Krisenfonds, zu denen die italienische Regierung weitere 121,1 Mio Euro beigesteuert hat, berichtet Terra e Vita. 100 Mio Euro dieser Gelder sollen an Landwirte in den Regionen Emilia-Romagna, Toskana und den Marken gehen, wo die Überschwemmungen im vergangenen Mai besonders starke Schäden verursacht hatten.

Die verbleibenden 81,6 Mio seien als Hilfe für diejenigen Betriebe vorgesehen, die unter der Dürre des Vorjahres gelitten hatten, welche sich bis April 2023 fortgesetzt hatte. Was die Höhe der jeweiligen Zahlungen angehe, so hätten insbesondere in den Überschwemmungsgebieten genaue Schadenserhebungen stattgefunden, woraufhin ein Betrag von 130 Euro pro Hektar Weidefläche, 380 Euro pro Hektar Ackerland sowie 1.500 Euro pro Hektar Baumkultur festgelegt wurde.

“Es handelt sich hierbei um ein eine lang erwartete Maßnahme, vor allem seitens der Unternehmen in den überschwemmten Gebieten. Insgesamt betrifft dies eine Fläche von über 180.000 ha, wo rund 25.000 Betriebe tätig sind, vor allem in der Emilia-Romagna”, kommentierte dazu Italiens Minister für Landwirtschaft und Ernährungssouveränität Francesco Lollobrigida.

 

 

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