Ecuador_Bio-Bananen_-_Produktion___Verpackung__40__11.JPG

Um 8,09 % auf 230,32 Mio Kisten sind die Bananenausfuhren in den ersten sieben Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Wie eurofruit mit Bezug auf Acorbanec mitteilt, folgten die Preise auf dem Weltmarkt diesem Trend jedoch nicht.

Verursacht worden sei das Exportplus durch eine größere Nachfrage in den Märkten, vor allem auch der EU, auf die 28 % (+11,9 % zum Vergleichszeitraum 2019) des Gesamtvolumens Ecuadors entfielen. Auch in anderen Märkten stiegen die Einfuhren. So verzeichnete Russland einen Anstieg von 2,39 %, der Nahe Osten von 19,89 %, die Cono Sur-Länder von 5,97 %, Osteuropa von 27,5 %, die EFTA von 20,22 % und Afrika von 22,53 %. Rückläufig waren die Ausfuhren dagegen in die USA (-1,84 %), nach Ostasien (-8,81 %) und nach Ozeanien (-6,13 %). Richard Salazar, Präsident Acorbanec, erklärte, dass der Zusammenbruch des Ölpreises erhebliche Auswirkungen auf Märkte wie den Nahen Osten, China, Osteuropa, Teile Russlands und Afrikas gehabt habe. Das habe zu dem starken Rückgang der Bananenpreise geführt.