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Die Annäherung an die Kleinerzeuger, ihre Organisation und Professionalisierung sind Schlüsselelemente für die Entwicklung der peruanischen Mango-Exportbranche und vor allem in Regionen wie Piura, dem wichtigsten Anbaugebiet, von entscheidender Bedeutung, erklärte Iván Vilchez, Generaldirektor von Dominus, gegenüber agraria.pe.

In den vergangenen drei Jahren seien 10.000 Container exportiert worden, die Nachfrage – vor allem in den USA und Europa habe sich sehr gut entwickelt, sodass die Erzeuger nun ein stabiles Fundament hätten, so Vilchez. Nun sei es wichtig, kleine Produzenten in den Wettbewerbs-Kreislauf eintreten zu lassen. Dabei helfe, dass die vorherrschende Sorte Kent fast schon „biologisch angebaut werden könne“, was im wachsenden Marktsegment Bio sehr wichtig sei. Bei der Pflege der Kulturen forderte Vilchez von den Vertretern der Produktionskette, sich auf die Minimierung der Auswirkungen der Fruchtfliege zu konzentrieren, da die für den Export vorgeschriebene Behandlung häufig die organoleptischen Eigenschaften der Früchte verschlechtere.
'Im Bereich der Pflanzengesundheit müssen günstige Bedingungen herrschen. Die Europäische Union schränkt den Gebrauch vieler Präparate ein. Das bedeutet nicht, dass wir nach anderen Mitteln suchen, sondern dass wir mehr an der Ausrottung arbeiten müssen. Da gibt es noch viel zu tun', schloss er