An einer Wand warten 90 leuchtende Handscanner auf ihren Einsatz. Alles, was es braucht, um einen nutzen zu können, ist eine Payback-Karte zum Einloggen und Aktivieren des Geräts. Schon kann es losgehen. Einfach den Handscanner auf den Barcode des Artikels richten, die Taste im Griff drücken und auf den Piepton warten. Ein grünes Licht signalisiert, dass das Produkt gescannt ist und in den Einkaufswagen oder -korb gelegt werden kann.
Auf dem Display sieht der Kunde den Produktnamen, die Anzahl, die Einzelpreise und die Gesamtsumme, behält so die Übersicht. Hat man versehentlich ein Produkt gescannt, das man doch nicht kaufen möchte, kann es problemlos von der Liste gelöscht werden. Zum Schluss geht’s dann noch fix zur Expresskasse, an der Mitarbeiter des Marktes für etwaige Fragen zur Verfügung stehen. Die Vorteile: Das Anstehen an der Kasse und das Packen der Ware aufs Laufband (und das anschließende Wiedereinsortieren in den Wagen) entfallen.
Die Technik funktioniere zuverlässig und störungsfrei, stellt Thibault Freytag nach mehreren Testmonaten fest. Die Akzeptanz für die neue Technologie bei den Rodenkirchenern wachse stetig. „Wir gewinnen jede Woche weitere Selbstscanner-Kunden hinzu“, stellt er fest. Diese kaufen übrigens mehr, der Bon sei deutlich höher als der durchschnittliche. Über die Gründe kann er nur spekulieren. Vielleicht mache es den Technikaffinen ja einfach mehr Spaß als „konventionell“ einzukaufen. Jedenfalls seien die Scanner kinderleicht zu bedienen.