Ministerin Michaela Kaniber (Mitte) mit der Bodensee-Apfelkönigin Jasmin Eichenhofer (l.) und der fränkischen Apfelkönigin Marion Gold. Foto: Stefanie Büchl/StMELF

Ministerin Michaela Kaniber (Mitte) mit der Bodensee-Apfelkönigin Jasmin Eichenhofer (l.) und der fränkischen Apfelkönigin Marion Gold. Foto: Stefanie Büchl/StMELF

Pünktlich zum Start der Erntesaison auf ihren Apfelplantagen haben Bayerns Obstbauern eine besondere Aktion initiiert. Um die Bürgerinnen und Bürger von den vielen Vorteilen und dem Geschmack von regional produzierten Äpfeln zu überzeugen, werden am Samstag, 24. September, in vielen Städten und Gemeinden im Freistaat kostenlos Äpfel an die Passanten verteilt.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat die Schirmherrschaft über die Aktion in Bayern gerne übernommen, denn: „Bayerische Äpfel sind für mich ein Paradebeispiel für regionale Lebensmittel. Sie sind nachhaltig, gesund und klimaschonend. Bei über 2.000 Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Jeder, der zu einem wunderbaren Apfel aus der Region greift, hat damit nicht nur einen unvergleichlich frischen Genuss, er leistet damit auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt des traditionellen Obstbaus und der Kulturlandschaft.“

Der Apfel ist die wichtigste Obstkultur in Bayern. Die bedeutendsten Anbaugebiete liegen am bayerischen Bodensee und in Unterfranken. Auf einer Anbaufläche von rund 1.200 ha finden sich im Freistaat rund 2,2 Mio Apfelbäume im Erwerbsobstbau. Auch bundesweit spielt der Apfel eine bedeutende Rolle, schließlich er ist das beliebteste Obst der Deutschen. Durchschnittlich verzehrt jeder Bundesbürger pro Jahr 24,4 kg Äpfel und 10 kg in verarbeiteten Produkten. Allerdings stammt nur etwa die Hälfte der Tafeläpfel aus heimischem Anbau. Die restlichen Mengen werden importiert, vor allem aus Italien, aber auch aus Ländern auf der Südhalbkugel wie Chile oder Neuseeland. Daher lautet der Appell von Landwirtschaftsministerin Kaniber: „Achten Sie beim Einkaufen auf das Gütesiegel, Geprüfte Qualität Bayern‘. Damit können Sie sicher sein, dass das Obst zu 100 % aus Bayern kommt und nicht um die halbe Welt transportiert wurde.“