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Nachdem bislang schwerpunktmäßig nur Stichproben genommen worden waren, wird die EU ab dem 23. November 20 % der Liefermengen türkischer Zitronen auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und nicht zugelassene Substanzen kontrollieren.

Der spanische Citrus-Verband AILIMPO hatte diesbezüglichen einen Antrag gestellt, nachdem kürzlich zehn Lieferungen aus der Türkei an den EU-Grenzen zurückgewiesen worden waren. Entsprechend positiv nahm der Verband die Entscheidung der Europäischen Kommission auf. Sie sei ganz im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher in der Europäischen Union und trage dem immensen Aufwand der spanischen Citrus-Erzeuger zur Gewährleistung hoher Garantiestandards Rechnung. Das Schnellwarnsystem der Kommission RASFF hatte bereits im Sommer bei dutzenden Citrus-Lieferungen aus der Türkei (und aus Ägypten, Anm. d. Red.) Überschreitungen der Rückstandshöchstmengen von Pflanzenschutzmitteln bzw. Funde von nicht in der EU zugelassenen Mitteln festgestellt.